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wiki:2_bielefeld_brackwede

Brackwede

Dieses ist die Beschreibung des Bielefelder Stadtbezirks Brackwede mit seinen früheren Dörfern und/oder Bauerschaften, den ihnen folgenden Gemeinden und den Kirchengemeinden (Kirchspielen).

Dörfer und Bauerschaften

Hausstätten- und Höfeliste

Die 4 Bauerschaften mit ihren Höfen und Hausnummern etwa im Umfang von 1820.

Bücher

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Brackwedes erfolgt 1151. 1216 wird zum ersten Mal das Wahrzeichen des Stadtteils, die Bartholomäuskirche, genannt, die am 21. Februar 1990 durch einen Brand fast vollständig zerstört, zwischenzeitlich aber wieder aufgebaut worden ist. Um 1800 war der Ort noch eine rein bäuerliche Siedlung, deren Bauten sich fast alle um die Bartholomäuskirche gruppierten. Eng verbunden mit dem Dorf Brackwede war seit jeher die Bauerschaft Brock (auch Brook), deren Höfe den südwestlichen Teil des heutigen Ortsteils einnahmen. Brackwede war in der Grafschaft Ravensberg Hauptort der zum Amt Sparrenberg gehörenden Vogtei Brackwede und im Königreich Westphalen eine Munizipalität im gleichnamigen Kanton Brackwede. Nach dem Ende der napoleonischen Franzosenzeit 1815, nahm Preußen die Grafschaft Ravensberg und damit Brackwede wieder in seinen Besitz. Mit der Einführung der Westfälischen Landgemeindeordnung wurde schließlich im Dezember 1843 das Amt Brackwede im Kreis Bielefeld gebildet. Nachdem 1849 an der Lutter die ersten gewerblichen Bleichen entstanden waren, siedelten sich weitere Industriebetriebe an, darunter eine Spinnerei, eine Glashütte und Maschinenfabriken. In der Folgezeit kam es zu zahlreichen weiteren Firmengründungen, die Brackwede zu einem wichtigen Standort der Industrie und des Handwerks machten. Verbunden mit der Industrialisierung war ein starkes Bevölkerungswachstum. Die Gemeinde Brackwede erhielt am 5. Juli 1956 das Stadtrecht und schied 1959 aus dem Amt Brackwede aus.

Durch das Gesetz zur Neugliederung des Kreises Wiedenbrück und von Teilen des Kreises Bielefeld wurden am 1. Januar 1970 die Gemeinden Ummeln, Quelle und Holtkamp sowie ein Gebietsstück der Gemeinde Isselhorst in die Stadt Brackwede eingegliedert.

Bezirksamt Brackwede

Im Rahmen der kommunalen Neugliederung des Raums Bielefeld wurde die Stadt Brackwede am 1. Januar 1973 nach Bielefeld eingemeindet. In der vergrößerten Stadt Bielefeld wurde der Stadtbezirk Brackwede eingerichtet, bestehend aus dem Gebiet der Stadt Brackwede ohne das in das Gadderbaumer Tal hineinragende Industrie- und Wohngebiet und ohne den Brackweder Anteil des Sennefriedhofs der bis dahin zu Senne I gehörigen Rosenhöhe mit dem damaligen Kreiskrankenhaus und der damaligen Kreisberufsschule einem kleineren Gebietsteil von Steinhagen im Raum Holtkamp.

Übersichtskarten

Bücher

Verweise

Stadtarchiv Bielefeld

Museen

Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg

Heimatverein Brackwede

Heimatverein Brackwede

Auskünfte oder weitere ausführliche Unterlagen in digitaler Form zu einzelnen Höfen erhalten Sie unter:

                  info@westfalenhoefe.de
wiki/2_bielefeld_brackwede.txt · Zuletzt geändert: 2020/10/21 22:24 von michael